Samstag, 23. Oktober 2010

Taras Bulba


Oha und noch ein neues "epic,styled, historic, russian war movie“. Taras Bulba leidet ähnlich wie "1612" und andere neue russische Historienfilme an einer solchen Überdosis Pathos, daß man als Zuschauer gleich selber Lust bekommt sich für Mütterchen Rußland in Stücke hacken zu lassen. Selten wurde so überschwenglich gestorben wie in diesem kleinen Auszug.
Trotzdem bekommt man einige recht sehenswerte und vor allem mal etwas altbackener choreographierte und geschnittene Schlachtenszenen (keine Ridley Scott Wackelorgie) zu sehen. So erkennt man wenigstens mal einige Details der Unifomen und Waffen. Das Thema des Kossackens ist nicht gerade überreizt und sofern man Interesse für diese Epoche hat bekommt man auch einige nette Auftritte der polnischen „geflügelten Husaren“ samt exploitativer Ausrutscher zu sehen.

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